Sonntag, 20. August 2017

[Buchrezension] Küss mich noch ein erstes Mal - Holly Martin



Hallo Bücherwürmer! 💓

Heute möchte ich das Buch „Küss mich noch ein erstes Mal“ von Holly Martin für euch rezensieren. Viel Spaß beim Lesen!


Allgemeines zum Buch

Titel: Küss mich noch ein erstes Mal
Autor/in: Holly Martin
Verlag: blanvalet
Format: Taschenbuch
Seiten: 320 Seiten
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3734102936
 Hier könnt ihr es kaufen.


Inhalt

Ein Cottage an der Küste Englands, eine charmant-verrückte Gastgeberin und eine unmögliche Liebesgeschichte.

Annie Butterworth ist zwar erst Ende zwanzig, aber schon stolze Besitzerin des idyllischen Willow Cottage an der englischen Küste. Sie ist immer für ihre Gäste da – mit Tee, einem offenen Ohr oder starkem englischen Cider. Ein Blick in ihr Gästebuch lässt einen in die Welt von Annie und den Besuchern von Willow Cottage eintauchen. Und man kann dort sogar manchen berühmten Namen entdecken – wie den des gefeierten Krimischriftstellers Oliver Black. Der für Annie einfach nur Olly ist, der Mann, der ihr einst ihren ersten Kuss gab und außerdem der Bruder von Annies verstorbenem Mann Nick ist ...


Meine Gedanken zum Buch

Von Holly Martin habe ich zuvor noch kein Werk gelesen, jedoch hat mich das Cover von „Küss mich noch ein erstes Mal“ direkt in seinen Bann gezogen. Man fühlt sich beim Ansehen des Buches direkt wohl, entspannt und in den Urlaub versetzt. Auch der Klappentext klingt süß und hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht.

Annie Butterworth ist Besitzerin des Willow Cottage an der englischen Küste. Zwei Jahre zuvor ist ihr Mann verstorben, seitdem führt sie das Cottage alleine weiter. Durch das Gästebuch erfährt man sehr viel über die Besucher. Unter anderem zählt auch Oliver Black, der Bruder ihres verstorbenen Mannes, der Annie ihren ersten Kuss gegeben hat, zu den Stammbesuchern.
Annie war sehr sympathisch und liebeswürdig. Sie hat noch sehr mit dem Tot ihres Mannes zu kämpfen ist aber trotzdem ein sehr positiver und lebensfreudiger Mensch. Oliver hat Gefühle für sie, jedoch hintern seine Schulgefühle am Tot seines Bruders ihn daran für Annie mehr als ihr Schwager und bester Freund zu sein. Olly ist ein sehr bekannter Krimiautor, den ich im Laufe des Buches ebenfalls in mein Herz geschlossen habe.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, leicht und vor allem flüssig zu lesen. In diesem Buch erzählt Holly Martin die Geschichte nur durch Gästebucheinträge des Willow Cottage. Zu Beginn fande ich es etwas seltsam eine Geschichte nur anhand dieser Einträge zu lesen, jedoch stellte sich dies als sehr angenehm heraus. Das Buch lies sich durch diese Schreibweise sehr schnell lesen, weshalb ich es auch in einem Rutsch durchhatte.

Man lernt in der Geschichte viele verschiedene Leute und deren Lebensgeschichten kennen. Insgesamt ist das Buch dadurch sehr Facettenreich gewesen. So ging es eben nicht nur um Annie und Olly, sondern man lernte einige Besucher und deren Leben und Schicksale näher kennen. Dabei waren einige Familien und Paare die man schnell ins Herz geschlossen hat. Auch die Umgebung des Cottage wurde in den Einträgen gut rübergebracht und man fühlte sich direkt wohl an der englischen Küste.

Allererdings war der ein oder andere Eintrag dann doch etwas unrealistisch, denn unter normalen Umständen würde kein Mensch solch private Dinge in ein Gästebuch schreiben. Trotzdem war es interessant zu lesen, wie sich Gäste, die öfter zu Besuch sind, im Laufe des Buches weiterentwickeln.

Alles in einem finde ich es eine nette Idee eine Geschichte auf diese Weise zu erzählen, jedoch wirkte es an manchen Stellen sehr unrealistisch, weshalb ich mir zwischen den Einträgen auch normal erzählte Abschnitte gewünscht hätte. Trotzdem war es eine schöne Geschichte für zwischendurch, die ich euch durchaus empfehlen kann.


Über die Autorin

Holly Martin
Holly Black wurde in einem baufälligen viktorianischen Haus geboren. Ihre Mutter gab ihr die vielen Bücher über Geister und Feen, die bis heute Hollys Sicht auf die Welt prägen. Nach einer glücklichen Kindheit, in der sie mit ihrer Schwester imaginäre Zaubertränke braute, kam sie in die Teenagerphase – inklusive Dungeons & Dragons, Punkrock, Jungs und der ungesunden Angewohnheit, bis spät in die Nacht zu lesen.
Seit Sommer 2003 schreiben und gestalten Holly und Tony die Spiderwick-Chroniken und bekommen seither begeisterte Kritiken. Die Spiderwick-Chroniken sind bislang in 27 Sprachen übersetzt worden.
Holly Black lebt zusammen mit ihrem Mann Theo in New Jersey. Sie sammelt leidenschaftlich gerne alte Bücher über Volkskunde, gruselige Puppen und verrückte Hüte.


Meine Bewertung

Von mir bekommt das Buch gute 3,5 von 5 Sterne.



Vielen Dank an das Bloggerportal und den Blanvalet – Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

Eure Zeilenliebende

Montag, 14. August 2017

[Buchrezension] Kieselsommer - Anika Beer



Halli Hallo ihr Lieben! 💓

Heute gibt es meine Rezension zu einem Sommerbuch für euch. Dabei handelt es sich um „Kieselsommer“ von Anika Beer.


Allgemeines zum Buch

Titel: Kieselsommer
Autor/in: Anika Beer
Verlag: cbj
Format: Broschiert
Seiten: 320 Seiten
Preis: 14,99 €
ISBN: 978-3570157732
Hier könnt ihr es kaufen.


Inhalt

Der erste Urlaub ohne Eltern! Tilda und ihre beste Freundin Ella können es kaum erwarten. Zwei Wochen gehört ihnen das Ferienhaus von Tildas Tante im Spreewald ganz allein. Mit Terrasse und eigenem Boot. Das wird der beste Sommer ihres Lebens! Doch dann fängt Ella ein Glühwürmchen und wünscht sich die große Liebe – und am nächsten Tag taucht Mats auf. Mats, der irgendwie ganz besonders ist. Ella glaubt an das Schicksal und dass Mats und sie füreinander bestimmt sind. Doch Tilda traut Mats nicht über den Weg und fühlt sich mehr und mehr wie das fünfte Rad am Wagen. Aber muss man seiner besten Freundin nicht alles Glück der Welt gönnen?


Meine Gedanken zum Buch

Von der Autorin Anika Beer habe ich zuvor noch nichts gelesen oder gehört, das wunderschöne Cover von „Kieselsommer“ hat mich aber direkt angesprochen. Es erinnert sofort an den Sommer und wiederspiegelt zudem auch den Inhalt des Buches sehr gut. Auch der Klappentext klingt gut und lässt eine süße Sommergeschichte erwarten, die wir hier auch bekommen.

Tilda und ihre beste Freundin Ella verbringen ihren ersten gemeinsamen Urlaub im Spreewald. Doch bereits am zweiten Tag taucht Mats bei ihrem Ferienhaus auf und Elle verliebt sich direkt in ihn. Tilda ist von der kleinen Liebesgeschichte alles andere als begeistert.

Ella ist ehr ein sehr eingeschüchterter und zurückhaltendender Charakter, der erst durch Tilda gelernt hat aus sich raus zu kommen. Mich hätten als Leser an dieser Stelle die Gründe für Ellas starkes Misstrauen gegenüber anderer Menschen interessiert. Weiterhin träumt sie sehr gerne vor sich hin und glaubt sehr stark an das Schicksal. Dadurch wirkte sie auf mich sympathisch, jedoch vor allem auch naiv. 
Tilda ist hingegen sehr selbstbewusst und weiß was sie will. Doch auch ihre Handlungen habe ich sehr oft überhaupt nicht nachvollziehen können, denn sie gönnt Ella ihr Glück mit Mats gar nicht. Zwar konnte ich ihre Gefühle die sie dazu getrieben haben verstehen, dennoch hat sie sehr unfair gehandelt.
Mats hat mir dagegen mit seiner künstlerischen Ader gut gefallen. Über seine Vergangenheit erfährt man während der Geschichte auch einiges. 
Jedoch wirkten alle Charaktere ziemlich flach auf mich und handeln ihrem Alter entsprechend sehr naiv. So richtig konnte ich mich mit keinem der Charaktere identifizieren.

Die Beziehung zwischen Ella und Mats hat sich viel zu schnell entwickelt und einige ihrer Handlungen wirkten sehr überstürzt, was ebenfalls wieder ein Indiz für die Naivität der Charaktere ist. Dennoch haben die beiden mir zusammen gut gefallen.

Der Schreibstil hingegen hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lies sich sehr flüssig lesen und ich kam sehr schnell voran. Die Handlungsstränge wurden sehr gut beschrieben und ich habe mich im Spreewald direkt sehr wohl gefühlt. Die Geschichte enthielt zwar an der ein oder anderen Stelle Spannung, jedoch ist insgesamt nicht sehr viel passiert. Der Verlauf gegen Ende und das Ende selbst haben mir dann aber doch ziemlich gut gefallen.

Die Geschichte gibt dem Leser eine gute Message zwischen den Zeilen: Freundschaft übersteht auch schwere Zeiten.

Alles in einem ist es eine süße Geschichte, der jedoch die Tiefe fehlt. Ich würde sie ehr jüngeren Lesern im Alter von etwa 12 Jahren empfehlen.


Über die Autorin

Bildergebnis für anika beer

Anika Beer ist ein Herbstkind des Jahres 1983 und wuchs in der Bergstadt Oerlinghausen am Teutoburger Wald auf. Die Welt der Geschichten begleitet sie seit frühester Kindheit: Sie lernte mit 3 Jahren lesen, im Alter von 8 bekam sie eine Schreibmaschine und fing an, erste Geschichten zu schreiben. Anika Beer begeistert sich für Kampfkunst und fremde Kulturen und lebte nach dem Abitur einige Zeit in Spanien, bevor sie in Bielefeld eine Stelle an der Universität annahm. Daneben schreibt sie Bücher für Jugendliche.


Meine Bewertung

Von mir bekommt dieses süße Sommerbuch leider nur 3,5 von 5 Sterne. Empfehlen würde ich das Buch ehr jüngeren Lesern.


Vielen Dank an das Bloggerportal und den cbj – Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!


Eure Zeilenliebende ♥