Samstag, 29. Juli 2017

[Buchrezension] Der letzte erste Blick - Bianca Iosivoni



Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich meine erste Buchrezension auf diesem Blog für euch. Dabei handelt es sich um "Der letzte erste Blick" von Bianca Iosivoni.




Allgemeines zum Buch


Titel: Der letzte erste Blick
Autor/in: Bianca Iosivoni
Verlag: LYX
Format: Taschenbuch
Genre: New Adult
Seiten: 464 Seiten
Preis: 10,00 €
ISBN: 978-3736304123
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Inhalt


Manchmal genügt ein einziger Blick...
Das Einzige was Emery Lance sich wünscht, als sie ihr Studium in West Virgina beginnt, ist ein Neuanfang. Sie möchte studieren, und zwar ohne das Gerede, das Getuschel und die verurteilenden Blicke der Leute zu Hause. Dafür nimmt sie sogar in Kauf, dass sie mit dem nervigsten Kerl aller Zeiten in einer WG landet. Doch es kommt schlimmer: Dessen bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen. Dabei gehört er zu der Sorte Mann, von der Emery sich unbedingt fernhalten wollte: zu gut aussehend, zu nett, zu lustig. Und eine große Gefahr für ihr ohnehin schon zerbrechliches Herz...  



Meine Gedanken zum Buch


Ich habe zuvor noch nichts von der Autorin gelesen, habe aber schon viel Gutes über ihre Werke und besonders über ihr neustes „Der letzte erste Blick“ gehört und gelesen.
Das wunderschöne Cover und der mich direkt ansprechende Klappentext haben ebenfalls dazu beigetragen, dass ich mich für dieses Buch von Bianca Iosivoni entschieden habe.

Ich bin sehr froh dieses Buch gelesen zu haben, denn es hat mir von der ersten bis zur letzten Seite berührt und zum Lachen gebracht.

Der Einstieg in das Buch fiel sehr leicht und man lernt direkt die Protagonistin Emery näher kennen. Sie ist ein sehr starker und taffer Charakter, der sich nichts sagen lässt und ihre Meinung unverschönert mit anderen teilt. Zu dem leidet sie an einem kleinen Aggressionsproblem, welches sie sie durch ihre schwere Vergangenheit angeeignet hat. Im Laufe des Buches lernt man auch eine andere und verletzliche Seite von ihr kennen, durch die man sie nur noch mehr ins Herz schließt. Besonders gerne mochte ich die Art wie sie über ihre Leidenschaft zur Fotografie spricht. Für das perfekte Foto ist ihr kein Aufwand zu groß, egal ob sie dafür auf Bäume klettern oder sich mitten auf den Weg legen muss. Da mir das Fotografieren in den letzten Monaten immer wichtiger geworden ist, kann ich ihre Leidenschaft dafür sehr gut nachvollziehen und mich dadurch noch besser mit ihr identifizieren.

Auch Dylan, der Gegenpart von ihr ist mir direkt ans Herz gewachsen. Er fällt nicht unter die übliche Bad-Boy Schiene, die in diesem Genre üblich ist, sondern ist von Beginn an der herzliche und hilfsbereite junge Mann. Auch er hat eine schwere Vergangenheit, wozu ich an dieser Stelle jedoch nicht mehr sage, um nicht zu spoilern.
Für ihn ist es eine Selbstverständlichkeit immer und bedingungslos für seine Freunde da zu sein, wenn diese ihn brauchen.

Auch Luke und Elle, die seit Ewigkeiten beste Freunde sind und Mason, der nervige Zimmergenosse von Emery habe ich im Laufe des Buches lieben gelernt. Sie haben Emery direkt herzlich in ihren Freundeskreis aufgenommen und haben ihr nie das Gefühl gegeben, dass sie die „Neue“ ist.
Der Zusammenhalt der Gruppe wurde sehr gut vermittelt und als Leser wollte man von Beginn an ein Teil davon sein.

Die Beziehung zwischen Emery und Dylan hat mir sehr gut gefallen, vor allem da diese ab dem ersten Treffen der beiden auf Sticheleien, Streichen und Herausforderungen beruht, sie aber wenn es darauf ankommt auf den anderen zählen konnten.
Die Streiche spielen eine große Rolle in der Geschichte und haben mir sehr viel Spaß beim Lesen bereitet.

Die Geschichte ist gut durchdacht und ich hatte keine Probleme die Geschehnisse nachvollziehen zu können. Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet und der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die Kapitel wurden abwechselnd aus der Sicht von Emery und Dylan erzählt, wodurch ich immer wusste was in dem anderen vorgeht.
Während des Lesens hatte ich immer wieder Tränen in den Augen. Zum einen, da mich die Geschichte sehr berührt hat und zum anderen da ich vor allem wegen der Streiche der beiden immer wieder Tränen lachen musste.

„Ich gebe dich nicht auf.“ Fünf Worte. Einfach. Klar. Simpel. Und mit der Mach, mich bis in meine Grundfesten zu erschüttern.
-       Zitat, S. 372



Über die Autorin

Bildergebnis für bianca iosivoni  

Bianca Iosivoni schreibt seit sie Teenager ist und Sozialwissenschaften in Hannover und arbeitete mehrere Jahre in einer Online-Redaktion. Heute lebt und schreibt sie noch immer in Hannover. Neben dem Schreiben eigener Projekte ist sie Mitbegründerin des Schreibwahnsinns, eines Gemeinschaftsprojekts mit befreundeten Autoren, in dem fleißig über diverse Schreibthemen gebloggt wird.


Meine Bewertung

Das Buch bietet eine perfekte Mischung zwischen Humor und ernsten, wichtigen Themen. Eine große Empfehlung und super 5 von 5 Sterne gibt es von mir für diese berührende Geschichte, die dem Lesen auch zwischen den Zeilen einiges mitgibt.

 


Eure Zeilenliebende ♥