Freitag, 11. August 2017

[Buchrezension] Was andere Mneschen Liebe nennen - Andrea Cremer und David Levithan



Hallo ihr Lieben! 💓

Heute habe ich wieder eine Buchrezension für euch. Dieses Mal zu dem Buch „Was andere Menschen Liebe nennen“ von Andrea Cremer und David Levithan.


Allgemeines zum Buch

Titel: Was andere Menschen Liebe nennen
Autor/in: Andrea Cremer & David Levithan
Verlag: cbt
Fomat: Broschiert
Seiten: 416 Seiten
Preis: 14,99 €
ISBN: 978-3570163559
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Inhalt

Wie weit gehst du für die Liebe?
Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.


Meine Gedanken zum Buch

„Was andere Menschen Liebe nennen“ ist mein erstes Buch der beiden Autoren. Über David Levithan und seine vorherigen Werke habe ich jedoch überwiegend Positives gehört, weshalb ich schon sehr gespannt auf dieses Werk war. Da ich bisher kaum ein Buch gelesen habe, das von zwei Autoren gemeinsam geschrieben wurde, war ich ganz neugierig darauf, wie ich es finden werde.

Der Klappentext hat sich für mich nach einer kleinen, süßen Liebesgeschichte angehört: Ein Junge ist unsichtbar und kann nur von einem einzigen Mädchen gesehen werden.
Auch das Cover, was mir mit der New Yorker Skyline und den beiden Gesichtern gut gefällt, hat mich eine lockere Liebesgeschichte erwarten lassen, die ich zwischendurch ganz gerne lese.
Jedoch hat die Geschichte mir letztendlich was ganz anderes geboten.

Stephen ist seit seiner Geburt unsichtbar, aufgrund eines Fluchs, der auf ihm liegt. Sein ganzes Leben konnte ihn kein Mensch sehen, nicht einmal seine Eltern. Doch dann trifft er Elizabeth und sie kann ihn als Einzige sehen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine süße Liebesgeschichte. Als sie erfahren, wie es zu diesem Fluch gekommen ist, machen sie sich auf die Suche einen Weg zu finden, um den Fluch zu brechen. Doch dabei geraten sie beide in Gefahr.

Im Laufe der Geschichte kamen immer mehr Fantasyelemente hinzu, die die Beziehung zwischen den beiden immer mehr in den Hintergrund zwängen. Eigentlich lese ich sehr gerne Fantasyromane, doch hier hat die Mischung einfach nicht harmoniert, wodurch dann leider das Gesamtpacket auch nicht mehr gestimmt hat.
Natürlich sollte man sich bei dem Thema Unsichtbarkeit auf Fantasy gefasst machen, jedoch hätte das im Klappentext viel deutlicher herauskommen müssen.

Sowohl Stephen als auch Elizabeth wirken auf mich sehr stumpf und ohne viel Tiefe, wodurch ich mit beiden überhaupt nicht warm geworden bin. Hier hätte man die Charaktere durchaus noch besser ausarbeiten können. Lauri, den Bruder von Elizabeth, mochte ich hingegen sehr gerne. Er hat die Geschichte ins Laufen gebracht und hatte die meiste Tiefe.

Das Buch wird abwechselnd aus zwei verschiedenen Sichten erzählt. Zum einen aus der Sicht von Stephen und zum anderen aus der Sicht von Elizabeth. Das Buch ließ sich durch die einfache Wortwahl sehr leicht und flüssig lesen. Leider hat das Buch auch seine Längen, wodurch ich mich manchmal zum Weiterlesen durchringen musste. Richtig spannend wurde es dann erste gegen Ende. Das Buch hat ein offenes Ende, weshalb hier ein Folgeband angebracht ist. 
Weiß zufällig jemand ob etwas in diese Richtung in Planung ist?

Alles in einem hat mir die Geschichte nicht wirklich zugesagt, was vor allem daran lag, dass ich mit falschen Erwartungen ans Lesen gegangen bin. Zudem würde ich behaupten, dass ich einfach schon zu alt für das Buch war, weshalb ich es auch ehr jüngeren Lesern empfehlen würde.


Über die Autoren

Bildergebnis für andrea cremer

Andrea Cremer wuchs in Wisconsin auf. Sie ist Geschichtslehrerin in St. Paul, Minnesota und schreibt nebenbei Romane, das sie seit ihrer Kindheit liebt. "Nightshade – Die Wächter“ ist ihr erster Roman, der es auf Anhieb auf die Bestseller Liste der New York Times schaffte.

Bildergebnis für david levithan

David Levithan, geboren 1972, ist Verleger eines der größten Kinder- und Jugendbuchverlage in den USA und Autor vieler erfolgreicher Jugendbücher.


Meine Bewertung

Leider bekommt das Buch von mir nur 3 von 5 Sterne. Jüngeren Lesern ab 12 kann ich das Buch dennoch empfehlen. 

 

 Vielen Dank an das Bloggerportal und den cbt – Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

Eure Zeilenliebende ♥

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